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BDEW-Agenda: To Dos für eine erfolgreiche Digitalisierung

BDEW-Agenda Die digitale Energiewirtschaft | ©BDEW e.v.Das kürzlich vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) herausgegebene Positionspapier „Die digitale Energiewirtschaft“ definiert den Digitalisierungsbegriff als Übersetzung analoger Signale in digitale Form. Ausgehend von der Feststellung, die Energiewende habe die Dynamik in der Energiebranche erheblich beschleunigt, lautet eine zentrale These (S. 11): „Es ist klar, dass die Digitalisierung Energieunternehmen aller Größenklassen und aus allen Wertschöpfungsstufen betrifft.“

Als wesentliche Treiber der Digitalisierung sieht der BDEW die Vernetzung, IT-Innovationen, Datenzunahme und Plattformen. Für die drei Handlungsfelder Wandlung in der Wertschöpfung, Kundenzentrierung und Digitales Unternehmen werden insgesamt fünf Instrumente herausgearbeitet. Beispielsweise werden für das Messwesen u.a. das anstehende Messstellenbetriebsgesetz als Treiber genannt und neue Akteure wie die Immobilienwirtschaft oder Dienstleister für Energieeffizienz und Datenaufbereitung benannt. Der BDEW hält im Rahmen des Workforce-Managements für Mitarbeiter im Außendienst mobile Lösungen (Smartphones, Tablets) für interessant.

Der BDEW stellt fest, dass eine digitale Kundenschnittstelle gute Möglichkeiten für eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation zwischen Versorger und Kunden bietet – und zwar in beide Richtungen (S. 62). Als denkbare Weiterentwicklungen im Zuge der Digitalisierung werden im Haushaltskundenbereich ausdrücklich „die Integration von Kundenschnittstellen (z. B. Apps zur Zählerstandserfassung, Apps zur Beantragung eines Lieferantenwechsels usw.) in die Unternehmensprozesse“ genannt (S. 66).

Bemerkenswert ist Feststellung, die Digitalisierung erfordere neue spezielle Kompetenzen, die viele Versorger in dieser Form erst noch aufbauen müssten (S. 28). Daraus leitet der BDEW die Forderung ab, das heutige Innovations- und Projektmanagement anzupassen und dabei agile Methoden sowie die Zusammenarbeit mit Start-ups zu berücksichtigen. Was das anbetrifft, so stehen pixolus und viele andere Start-ups (z.B. die übrigen Teilnehmer des A2 Energy Accelerators) bereit. (skr)

Veröffentlicht am 13. Juni 2016 in Allgemein

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Autor:

NN