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Ein halbes Jahr nach Gründung: Lessons Learned (Teil 1)

Vor etwa einem halben Jahr haben wir die pixolus GmbH gegründet – Grund genug, um einmal zu reflektieren: Was ist gut gelaufen? Was würden wir anders machen? Was können wir anderen Gründern empfehlen?

 

Businessplan-Wettbewerbe

Sehr hilfreich war für uns die Teilnahme an diversen Businessplan-Wettbewerben. Damit war zwar eine Menge Arbeit verbunden, die sich aber auf jeden Fall gelohnt hat: Die Abgabetermine gaben uns den nötigen Druck, um inhaltlich voranzukommen und unsere Ideen „auf den Punkt zu bringen“. Aus verschiedenen Vorträgen und v.a. aus den Gutachten zu unserem Businessplan haben wir viele wichtige Anregungen bekommen – und natürlich haben wir uns auch über die Preisgelder gefreut! Genauso wichtig waren und sind viele Kontakte zu Interessenten, die sich nach Presseberichten aufgrund von Auszeichnungen bei Gründerwettbewerben bei uns gemeldet haben.

Bei dieser Gelegenheit ein herzliches Dankeschön an unsere Gutachter, die sich viel Zeit genommen, sich tief in die Materie hineingekniet haben und uns einige wirklich hilfreiche Tipps gegeben haben!

 

Netzwerk

Wir haben zu ganz unterschiedlichen Themengebieten in den vergangenen Monaten Wissen aufgebaut und Kontakte geknüpft. Das gilt für alles rund um die GmbH-Gründung (als Erstgründer hatte sich zuvor keiner von uns vorher Gedanken gemacht, was in unserer Satzung stehen sollte), in der Start-up-Szene (neben unserem Kölner Businessplan-Wettbewerb NUK ist die Mitgliedschaft bei BITKOM get started sehr hilfreich) oder auch übergreifend an unserem Standort Köln (z.B. zu den Wirtschaftsjunioren Köln, zur IHK oder benachbarten Unternehmen in unserem Gründer- und Innovationszentrum (GIZ)). Inzwischen haben wir sehr viele gute Kontakte zu Ansprechpartnern bei Stadtwerken, Messdienstleistern und auf die Energiebranche spezialisierten IT-Dienstleistern.

 

Technik

Wir entwickeln Algorithmen für neue Themen und setzen dafür Machine Learning-Ansätze ein. Manchmal gelingt uns dabei ein schneller Durchbruch, manchmal dauert die Suche nach Fehlern lange oder wir müssen Entwicklungen umfangreich testen.

Aber unser Einsatz lohnt sich, denn wir entwickeln Innovationen für mobile Geräte. Datenerfassungen per Kamera erfolgen schnell und zuverlässig – und sogar auf dem Smartphone, Tablet oder der Datenbrille selbst, also nicht etwa in der Cloud. Das bedeutet auch eine hohe Datensicherheit, denn der Nutzer kann die erfassten Daten jederzeit kontrollieren und entscheidet selbst über die Datenweitergabe. Bei Bedarf kann das Foto für Zweifelsfälle mitgeliefert werden und Daten wie Erfassungsort und -zeit miterfasst werden. Und das Beste für Nutzer: Die Anwendungen funktionieren einfach und bequem. Andere nennen das Unique Selling Proposition (USP), wir nennen es pixolus-Erfassungstechnik;-)

Veröffentlicht am 19. Juni 2014 in Allgemein, pixolus

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Autor:

Stefan Krausz