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Start-Up-Standort Köln / Wirtschaftsdezernentin Ute Berg besucht pixolus

Vergangenen Freitag besuchte uns Frau Ute Berg, Wirtschaftsdezernentin der Stadt Köln. So konnten wir das im Rahmen der Verleihung des eco Internet Award 2015 begonnene Gespräch vertiefen.

Wirtschaftsdezernentin Ute Berg besucht bei Datenerfassungsexperten von pixolus

v.l.: Dr. Mark Asbach, Ute Berg, Dr. Stefan Krausz

Wir nutzen die Gelegenheit, Erlebnisse und Erfahrungen als Unternehmensgründer in Köln zu schildern. Köln bringt eine Menge Standortvorteile mit (verkehrsgünstige Lage, hohe Lebensqualität, räumliche Nähe zu führenden Universitäten und zur sogenannten Old Economy) und hier ist im Moment einiges in (positiver) Bewegung: Beispielsweise etabliert sich zunehmend ein buntes Ökosystem aus Unternehmen der „Industrie 1.0“ und Unternehmen der Digitalwirtschaft, die diese als Dienstleister bei der digitalen Transformation unterstützen. Erfreulicherweise hat dies auch die NRW-Landesregierung erkannt und unterstützt den Strukturwandel mit einem Bekenntnis zum Digitalstandort NRW. In Köln hat die IHK Köln wichtige Initiativen wie etwa „Digital Cologne“ gestartet und Gründer finden Unterstützung z.B. bei NUK.

Wir sind aber der Meinung, dass noch mehr für Digital-Start-Ups getan werden kann und haben zwei Wünsche geäußert. Zur Umsetzung beider Schwerpunkte ist gar nicht einmal viel Geld, sondern vor allem Engagement und eine zentrale Koordination erforderlich:

1. Stärkere Vernetzung: Damit NRW und Köln stärker als attraktiver Start-Up-Standort wahrgenommen werden, sollten die vielen Initiativen, Veranstaltungen und Anlaufstellen stärker vernetzt werden. Die Etablierung einer Art Dachmarke, wie es z.B. Hamburg vorgemacht hat, würde hier sicher helfen.

2. Verstärkter Austausch von etablierten und neuen Unternehmen: Es ist gar nicht so einfach, bei etablierten Unternehmen den richtigen Ansprechpartner zu finden. Hier würde ein Mentoring-Programm helfen. Die Idee: Aus Mittelstands- bzw. Großunternehmen der Region nimmt jeweils ein Unternehmensvertreter als „Lotse“ teil. Dieser bringt Start-Ups mit passenden fachlichen Ansprechpartnern zusammen. Bei einem solchen Kooperationsmodell profitieren Existenzgründer von Erfahrungen und Branchenkenntnissen der Industrievertreter; umgekehrt erhalten etablierten Unternehmen frische Ideen und Innovationen für ihre Transformationsprozesse. (ok/sk)

Veröffentlicht am 21. Juli 2015 in News, pixolus

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Autor:

NN