Digitalisierung – pixolus https://pixolus.de Thu, 24 Oct 2024 09:16:26 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.0.17 Besiegelte Innovationskompetenz https://pixolus.de/blog/besiegelte-innovationskompetenz/ Wed, 23 Oct 2024 10:06:30 +0000 https://pixolus.de/?p=7079 Mehr... →

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Jetzt ganz offiziell. Geprüft. Mit Siegel.
pixolus ist innovativ.

Innovation ist dabei nur die Neuartigkeit einer Idee. Das BSFZ hat unsere Arbeit auch auf die Identifikation von Risiken und Unwägbarkeiten der Innovation bewertet und den planmäßigen Umgang damit. Im Ergebnis dürfen wir nun das BSFZ-Siegel führen.

Mit dem Siegel ist zunächst eine innerbetriebliche FuE-Leistung belegt.
Dieselben Köpfe, die gleiche Kreativität und Innovationskraft arbeiten aber auch in den Projekten mit unseren Kunden.
Profitieren auch Sie gern davon!

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BDEW-Studie: Arbeitswelt der Zukunft im Energiesektor https://pixolus.de/blog/bdew-studie-arbeitswelt-der-zukunft-im-energiesektor/ Thu, 29 Jul 2021 08:29:18 +0000 https://pixolus.de/?p=4832 Mehr... →

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Als interessante Lektüre erweist sich die Zusammenfassung der Ergebnisse der BDEW-Studie »Arbeitswelt der Zukunft im Energiesektor«. Darin leiten die Autoren im Einzelnen ab, „was zu tun ist, um den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten.“

Es wird nicht überraschen, dass wir – mit Blick auf unseren pixometer-Ansatz für die Digitalisierung der Erfassung von Verbrauchswerten – zwei Erkenntnisse kurz hervorheben wollen: Die Digitalisierung in Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft berge „enormes Verbesserungspotential bei den Kernprozessen.“ So weit, so bekannt. Neben der „Gewinnung, Betreuung und Bindung von Kundinnen und Kunden“ sehen die Ende 2020 Befragten bei der „Verarbeitung von Zählerdaten und Abrechnungen, Self-Service-Portalen sowie der Messdatenbereitstellung unausgeschöpfte Potenziale.“

BDEW-Studie "Arbeitswelt der Zukunft im Energiesektor (S.13)

Das sahen und sehen wir auch so – und entwickeln unseren Ansatz konsequent weiter. Herzstück bleibt das pixometer SDK für die automatisierte Erfassung von Zählerständen per Kamera. Drumherum gibt es mittlerweile eine breite Auswahl von Anwendungen bzw. Konzepte, die spezielle Ablese-Prozesse genauer abbilden – etwa für die Wohnungswirtschaft, für Energiemanager oder neuerdings für die Turnusablesung.

BDEW-Studie "Arbeitswelt der Zukunft im Energiesektor (S.17)

Weiter sehen die Befragten das Messwesen, wie auch Marketing und Vertrieb sowie Kundendienst und Support als die wichtigsten Unternehmensbereiche an, wo eine Veränderung bei den Kompetenzen und Fähigkeiten der jeweiligen Mitarbeitenden unumgänglich sein wird.

Wir finden: Jede fachliche Befähigung in Richtung „Digitalisierung“ geht untrennbar einher mit der dafür/damit/danach genutzten Hard- und Software. Je benutzerfreundlicher diese ist, je passgenauer sie konkrete Arbeitsprozesse (z.B. Zählerablesung) in Form wirklich erforderlicher Funktionen in Zuge einer intuitiven User Experience abbildet, desto einfacher wird es sein, Mitarbeitende „mitzunehmen“, so mögliche Veränderungsängste oder Technologieaversion zu überwinden, so also zu überzeugen, zu motivieren und letztlich zu befähigen.

Weitere Details zur Studie gibt es hier: BDEW-Studie: Arbeitswelt der Zukunft im Energiesektor. (OKa)

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Digitalisierung sollte mit einfachen Massenprozessen starten https://pixolus.de/blog/digitalisierung-sollte-mit-einfachen-massenprozessen-starten/ Wed, 20 Jan 2021 09:55:35 +0000 https://pixolus.de/?p=4548 Mehr... →

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Der Programmpunkt „Pain-Point Zählerablesung in der Wohnungswirtschaft“ im Rahmen der zurückliegenden Online-Konferenz WE.thinkfuture 2020 erhielt viel Resonanz. Es zeigte sich, dass unser Stefan als Referent mit seinem Vortrag einen wunden Punkt getroffen hat. Grund genug, um das Thema der digitalen Prozessoptimierung in der Wohnungs- und Energiewirtschaft in einem aktuellen Online-Gastbeitrag für das EUROFORUM nochmal aufzugreifen. Den Text in voller Länge gibt es hier: »Digitalisierung sollte mit einfachen Massenprozessen starten«. 

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Digitalisierung bei deutschen Unternehmen https://pixolus.de/blog/digitalisierung-bei-deutschen-unternehmen/ Wed, 27 Jun 2018 10:44:11 +0000 https://pixolus.de/?p=3389 Mehr... →

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Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und digitales Marketing ist schon länger ein Thema, doch inwieweit sind deutsche Unternehmen diesen Schritt bereits gegangen?

Laut einer Studie der Boston Consulting Group sehen sich gerade einmal 21 % der Unternehmen in Deutschland als Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Überwiegend sind die Vorreiter in der Telekommunikationsbranche, den Technologieunternehmen und bei den Banken zu finden. Dabei ist Digitalisierung eine zentrale Aufgabe, die jedes Unternehmen betrifft, um wettbewerbsfähig zu bleiben und die eigene Marktposition zu halten.

Doch vielen Unternehmen scheint dies noch nicht bewusst zu sein, was daran zu erkennen ist, dass trotz des hohen Stellenwerts im Durchschnitt nur 4,6 % des Gesamtumsatzes in digitale Transformationsprojekte investiert werden. Und anders als vermutet treiben nicht die Geschäftsführer, sondern der CIO oder die IT-Abteilung die Digitalisierung voran.

Große Unternehmen verfügen im Regelfall über ausreichend eigene Ressourcen zur Erarbeitung und Umsetzung eigener Digitalisierungsstrategien.
Kleinere Unternehmen haben dagegen meist nicht die entsprechenden Mittel zur Umsetzung dieser Chancen aus einer Digitalisierung. Genau hier setzen staatliche Förderungen an:

  • Das Förderprogramm go-digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) richtet sich an kleinere und mittelständische Unternehmen. go-digital übernimmt 50 % von bis zu 20 % (im Einzelfall auch bis zu 30 %) Arbeitstagen in Projekten mit autorisierten Beratern. pixolus wurde als Beratungsunternehmen für die go-digital Module „Digitale Markterschließung“ und „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ autorisiert.
  • Das Land NRW unterstützt mit Innovations- und Digitalisierungsgutscheinen gezielt kleine und mittlere Unternehmen. Das Land übernimmt dabei bis zu 15 TEUR an Analyse- und Beratungskosten.
    pixolus berät auch Ihr Unternehmen gerne zu Digitalisierungsthemen. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme unter info@pixolus.de.(SSc)
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    go-digital-Förderprogramm: pixolus als Beratungsunternehmen autorisiert https://pixolus.de/blog/go-digital-foerderprogramm-pixolus-als-beratungsunternehmen-autorisiert/ Mon, 23 Oct 2017 12:55:15 +0000 http://pixolus.de/?p=2366 Mehr... →

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    Ab sofort ist pixolus autorisiertes Beratungsunternehmen im Förderprogramm »go-digital« für die Module “digitale Markterschließung“ und “digitalisierte Geschäftsprozesse“.

    Mit dem neuen Förderprogramm go-digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleinere und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung 
– mit Blick auf die Optimierung von Prozessen sowie die Erschließung zusätzlicher Markt-anteile. Auf einer Art „Marktplatz“ sollen KMU hierzu mit autorisierten Beratungsfirmen zusammenfinden. Der Clou: Das BMWi übernimmt bis zu 50 Prozent des Aufwandes – und das ganz ohne administrativen Aufwand für die Geförderten!

    An potentielle Berater stellt das BMWi hohe Anforderungen wie etwa fundierte Expertise in puncto Digitalisierung, wirtschaftliche Stabilität sowie Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Vor allem müssen Referenzen in Form von Digitalisierungsprojekten nachgewiesen werden. pixolus hat die geforderten Kriterien auf Anhieb erfüllt und gehört zu den ersten 60 zugelassenen Beratungsunternehmen.

    Künftig können wir also auch förderfähige KMU als Partner begleiten, bei denen die Digitalisierung bisher an mangelnden Ressourcen scheiterte. Von der Software- und App-Entwicklung über die Systemintegration bis hin zur ganzheitlichen Digitalisierung von Prozessen: Wir sorgen schwerpunktmäßig dafür, dass Mitarbeitende und Kunden künftig IBANs und Zählerstände, Seriennummern und Displayanzeigen, Typenschilder, etc. nicht mehr mühsam abtippen beziehungsweise notieren müssen. (SKr/OKa)

    Weiterführende Links:
    Pressemitteilung: pixolus als go-digital-Berater autorisiert (.pdf)

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    Start-ups fördern Innovationsfähigkeit von Großunternehmen https://pixolus.de/blog/start-ups-foerdern-innovationsfaehigkeit-von-grossunternehmen/ Mon, 14 Dec 2015 15:59:44 +0000 http://pixolus.de/?p=1248 Mehr... →

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    Die Zusammenarbeit mit Start-ups hat großen Einfluss auf die Innovationsfähigkeit großer Unternehmen. Das ist das Kernergebnis der weltweiten Studie „Harnessing the Power of Entrepreneurs to Open Innovation“ von Accenture in Kooperation mit der G20 Young Entrepreneurs Alliance. Je 1.000 Jungunternehmer und Führungskräfte in Großkonzernen wurden zu Ihren Erfahrungen aus der Zusammenarbeit befragt.

    Dabei gaben gar 78% der Industrievertreter an, dass die Zusammenarbeit entscheidend für eigene Innovationen und das Wachstum sei (für Deutschland: 68%). Dass das Zusammenwirken mit Start-ups immerhin wichtige Impulse für die eigene digitale Transformation gebe, nannten 82% (für Deutschland: 75%). Es wird erwartet, dass bis 2020 ein Fünftel des Gesamtumsatzes unmittelbar auf die Kooperation mit Start-ups zurückzuführen sei.

    Wenig überraschend für uns: Großunternehmen und insbesondere Start-up-Vertreter gaben an, dass die Politik viel mehr dafür tun könnte, um innovative Jungunternehmen und Großindustrie zusammenzubringen. Laut Berechnung von Accenture würde nämlich aus fehlender bzw. ineffizienter Zusammenarbeit mit Start-ups alleine in Deutschland ein Wachstum von 99 Mrd. EUR bis 2020 genutzt bleiben – das entspräche gut 3,4% des gegenwärtigen BIP.

    In der Tat ermöglicht die Zusammenarbeit mit einem oder mehreren agilen Start-up Großunternehmen die schnelle Adaption von Technologietrends. So können sie heterogene Anwendungsfelder individuell und flexibel digitalisieren. Welche weitreichenden Erwartungen Konzerne und Start-ups an eine Zusammenarbeit haben, zeigt die nachstehende Darstellung. (oka)

    Startups & big industry: benefits of collaboration

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    Wirtschaft DIGITAL 2015: Energie- und Wasserversorger durchschnittlich digitalisiert https://pixolus.de/blog/wirtschaft-digital-2015-energie-und-wasserversorger-durchschnittlich-digitalisiert/ Tue, 10 Nov 2015 13:32:56 +0000 http://pixolus.de/?p=1193 Mehr... →

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    Für ihren Monitoring-Report „Wirtschaft DIGITAL“ untersuchen TNS Infratest und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) den Digitalisierungsgrad der deutschen Wirtschaft. Mit Blick auf den aktuellen Bericht liegen die Wasser- und Energieversorger mit einer durchschnittlichen Digitalisierung gerade mal im Mittelfeld. Die Studie prognostiziert eine Zunahme von heute 47 auf 56 Indexpunkte in 2020.

    Erfolgsfaktoren der Digitalisierung
    Zeitgleich identifizieren das ZEW und TNS kritische Erfolgsfaktoren für einen nachhaltigen Digitalisierungsfortschritt. Um auf Dauer dank Digitalisierung erfolgreich zu sein, gilt es, die Effizienz interner Prozesse, Ressourcen und Arbeitsabläufe zu steigern. Auch soll die Digitalkompetenz der Mitarbeiter gefördert werden, um diese bei der digitalen Transformation „mitzunehmen“.

    Letztlich trägt auch eine vollständig digitalisierte Wertschöpfungskette zur erfolgreichen Digitalisierung unternehmensinterner Prozesse bei. So kann lediglich bei 33 % der Unternehmen ein intensiver Einsatz digitaler Informations- und Vertriebskanäle festgestellt werden (s.a. Ernst & Young Stadtwerke-Studie 2015). Die Ersteller der Studie empfehlen den zügigen Ausbau digitaler Kanäle zur Individualisierung von Produkten oder Services (z.B. Selbstablesung von Zählerständen per App) durch die Kunden.(oka/skr)

    Umsatzanteil Neuprodukte_ Innovationen

    Make or buy - Nutzung externer Digitalkomponenten

    Make or buy - Nutzung externer Anbieter

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    EVU-Webstudie 2015 – Versorger erkennen Bedeutung der Kundeneinbindung https://pixolus.de/blog/evu-webstudie-2015-versorger-erkennen-bedeutung-der-kundeneinbindung/ Tue, 13 Oct 2015 07:34:35 +0000 http://pixolus.de/?p=1136 Mehr... →

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    Im Rahmen der jährlichen EVU-Webstudie untersuchen Process Consulting die Servicequalität der Webauftritte deutscher Strom- und Gasversorger. Dabei werten sie die Angaben eingesetzter Test-User aus, um die Ergebnisse sodann als Ranking aufzubereiten. Berücksichtigt wurden diesmal 36 Gas- und 68 Stromanbieter, deren Webangebote für Kunden und Interessenten anhand von gut 130 Kriterien bewertet wurden.

    Beispielsweise belegen im Punkt „Kundenkommunikation“ die Stadtwerke Bochum sowohl als Gas- wie auch Stromanbieter den ersten Platz. Nicht anders schaut dies beim Kriterium „Customer Self-Services“ aus; auch hier führt der Bochumer Versorger in beiden Sparten das Ranking an – gefolgt von der Kölner RheinEnergie.

    Insgesamt zeigt sich für uns, dass das Gros der Energieversorger die Notwendigkeit erkannt hat, neben Energieprodukten weitere Services anzubieten, um preissensitive Bestandskunden zu halten und neue zu gewinnen. Neben Content, wie Energiespartipps wie auch die Anbindung der Social Media Auftritte, finden sich diverse Vorteilsangebote (z.B. Energieshop, Onlinetarif). Die Untersuchung spiegelt aber zeitgleich wider, dass trotz der erster Digitalisierungsschritte weiterhin noch stark auf klassische Kommunikationswege (Anschreiben, Postkarte, Call Center) gesetzt wird.

    Zu kurz kommt unseres Erachtens die Berücksichtigung von Apps als komplementären Kanal. Je nach Ausgestaltung haben diese sogar das Potential, sich als eigenständiger Kanal hin und zurück vom Kunden zu etablieren. Erste Stadtwerke haben bereits ihre eigene App, eine Vielzahl arbeitet daran bzw. prüft diese Option. Gerade mit Blick auf eine direkte „Kundenkommunikation“ und die Etablierung prozessverschlankender „Customer Self-Services“ eignen sich Apps als zeitgemäßer Kanal zum Dialog. So läßt sich beispielsweise die alljährlich wiederkehrende Abfrage von Zählerständen als Self-Services über eine App umsetzen – z.B. bequem, korrekt und beweissicher per pixometer Bilderkennungs-SDK abgescannt.

    Details (Pressemitteilung, Ranking-Grafiken nach Sparten und Kriterien) zu der Erhebung gibt es hier: EVU-Webstudie 2015. (oka/skr)

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    Start-Up-Standort Köln / Wirtschaftsdezernentin Ute Berg besucht pixolus https://pixolus.de/blog/start-up-standort-koeln-wirtschaftsdezernentin-ute-berg-besucht-pixolus/ Tue, 21 Jul 2015 06:17:29 +0000 http://pixolus.de/?p=1031 Mehr... →

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    Vergangenen Freitag besuchte uns Frau Ute Berg, Wirtschaftsdezernentin der Stadt Köln. So konnten wir das im Rahmen der Verleihung des eco Internet Award 2015 begonnene Gespräch vertiefen.

    Wirtschaftsdezernentin Ute Berg besucht bei Datenerfassungsexperten von pixolus

    v.l.: Dr. Mark Asbach, Ute Berg, Dr. Stefan Krausz

    Wir nutzen die Gelegenheit, Erlebnisse und Erfahrungen als Unternehmensgründer in Köln zu schildern. Köln bringt eine Menge Standortvorteile mit (verkehrsgünstige Lage, hohe Lebensqualität, räumliche Nähe zu führenden Universitäten und zur sogenannten Old Economy) und hier ist im Moment einiges in (positiver) Bewegung: Beispielsweise etabliert sich zunehmend ein buntes Ökosystem aus Unternehmen der „Industrie 1.0“ und Unternehmen der Digitalwirtschaft, die diese als Dienstleister bei der digitalen Transformation unterstützen. Erfreulicherweise hat dies auch die NRW-Landesregierung erkannt und unterstützt den Strukturwandel mit einem Bekenntnis zum Digitalstandort NRW. In Köln hat die IHK Köln wichtige Initiativen wie etwa „Digital Cologne“ gestartet und Gründer finden Unterstützung z.B. bei NUK.

    Wir sind aber der Meinung, dass noch mehr für Digital-Start-Ups getan werden kann und haben zwei Wünsche geäußert. Zur Umsetzung beider Schwerpunkte ist gar nicht einmal viel Geld, sondern vor allem Engagement und eine zentrale Koordination erforderlich:

    1. Stärkere Vernetzung: Damit NRW und Köln stärker als attraktiver Start-Up-Standort wahrgenommen werden, sollten die vielen Initiativen, Veranstaltungen und Anlaufstellen stärker vernetzt werden. Die Etablierung einer Art Dachmarke, wie es z.B. Hamburg vorgemacht hat, würde hier sicher helfen.

    2. Verstärkter Austausch von etablierten und neuen Unternehmen: Es ist gar nicht so einfach, bei etablierten Unternehmen den richtigen Ansprechpartner zu finden. Hier würde ein Mentoring-Programm helfen. Die Idee: Aus Mittelstands- bzw. Großunternehmen der Region nimmt jeweils ein Unternehmensvertreter als „Lotse“ teil. Dieser bringt Start-Ups mit passenden fachlichen Ansprechpartnern zusammen. Bei einem solchen Kooperationsmodell profitieren Existenzgründer von Erfahrungen und Branchenkenntnissen der Industrievertreter; umgekehrt erhalten etablierten Unternehmen frische Ideen und Innovationen für ihre Transformationsprozesse. (ok/sk)

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    VKU-Erklärung zu Digitalisierungsplänen von Stadtwerken https://pixolus.de/blog/und-sie-bewegen-sich-doch-digitalisierungsplaene-von-stadtwerken/ Mon, 18 May 2015 07:52:02 +0000 http://pixolus.de/?p=898 Mehr... →

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    „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!“ Ähnlich klingt die Erkenntnis, die Hans-Joachim Reck als Geschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) auf der Konferenz „Digitalisierung der Energiewirtschaft: Konkrete Geschäftsmodelle für Stadtwerke“ artikulierte: „Wünsche und Ansprüche ändern sich. Die Kunden verlangen nach umfassenderen Informationen, flexiblen und raschen Anpassungen ihrer Tarife, vergleichen Angebote online und wechseln im Zweifel den Versorger.“ Der VKU vertritt über 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Reck weiter: „Stadtwerke müssen ihre Kunden in einem zunehmend fragmentierten Markt, in den mehr und mehr branchenfremde Akteure eintreten, erfolgreich an sich binden.“

    Die Zeiten der gesetzlichen Kundenbindung sind lange vorbei und auch Stadtwerke müssen sich anpassen. Kunden von Stadtwerken sind heute informierter und souveräner geworden und haben andere Ansprüche: „Die Kunden verlangen nach umfassenderen Informationen, flexiblen und raschen Anpassungen ihrer Tarife, vergleichen Angebote online und wechseln im Zweifel den Versorger.“

    Was die Kommunikation und die Nutzung moderner Hilfsmittel anbetrifft, hinken viele Stadtwerke noch hinterher. Auf Fachmessen und Kongressen äußern Stadtwerke-Vertreter fast einheitlich die Absicht, Schritte in Richtung Digitalisierung und Apps zu unternehmen. Damit sollen Prozesse optimiert, Kosten gesenkt und zugleich Kunden gewonnen UND gebunden werden.

    Zu einem Machtfaktor wird nach Ansicht von Hans-Joachim Reck zunehmend die Frage, wer künftig „Herrscher“ der Daten ist: „Verbrauchsdaten werden zum Wert an sich. Daran sind zunehmend auch andere Akteure insbesondere aus der IT-Welt interessiert. Die Stadtwerke haben hier mächtige Konkurrenten.“ Der VKU empfiehlt daher Stadtwerken, aktiv die Chancen einer Digitalisierung anzugehen und Kunden etwa Smart Home-Lösungen oder entsprechende Apps (z.B. inklusive Kundenselbstablesung zur Erfassung und Übermittlung von Zählerständen) anzubieten. (sk/ok)

    Zur VKU-Pressemitteilung vom 11.5.2015

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