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Neue CO2-Steuer auf Gas erfordert exakte Zählererfassung an Silvester

Ende 2019 beschloss die Bundesregierung im Rahmen des deutschen Klimaschutzprogramms die Einführung einer CO₂-Steuer. Diese gilt nicht nur für Flugreisen, Benzin und Diesel, sondern auch für Heizöl und Gas. Start ist 2021 mit 25 EUR pro Tonne CO₂. Für die Folgezeit wurde eine schrittweise Anhebung bis auf 55 EUR pro Tonne im Jahr 2025 beschlossen. Ab 2026 soll sich der Preis auf einem Markt innerhalb des festgelegten Intervalls von 55 bis 65 EUR bilden.

Was bedeutet dies für den Gasmarkt?
Private Gasverbraucher zahlen nach einer Modellrechung von ista und der TH Dortmund für eine Durchschnittswohnung künftig zusätzliche Heizkosten von 134 EUR p.a. – im Gegenzug soll ihr Strompreis sinken, da die Einnahmen aus der CO₂-Steuer zur Senkung der EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms verwendet werden.

Gasanbieter sollen ab 2021 die Rolle des „Steuereintreibers“ für den Staat übernehmen. Damit steigt der Bedarf für die exakte Erfassung von Zählerstanden von Gaszählern zum Jahreswechsel: Für den Gasverbrauch ist bis 31. Dezember 2020 noch keine CO₂-Steuer fällig, ab dem 01. Januar 2021 sind es dann 25 EUR je Tonne CO₂. Ergo: Auch zu den kommenden Jahreswechseln mit jeweils steigenden Steuersätzen wird eine „abrechnungsscharfe“ Erfassung wichtig.

Ob durch Profi-Ableser, Hausmeister oder Privatkunden – eine solche Erfassung rechtzeitig vor dem Jahreswechsel ermöglicht unsere pixometer Zählerstandserfassung. Verbrauchsstände lassen sich damit effizient erfassen und dokumentieren. Der Clou: Mögliche Zweifelsfälle lassen sich dank des Belegfotos zu jeder Ablesung schnell und unkompliziert klären. (SKr)

Veröffentlicht am 29. Mai 2020 in Allgemein, Energiewende, News, pixometer

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